Jan 28

Murphy’s wöchentlicher Tritt in die Eier

Veröffentlicht von Lyriclova

Immernoch im Hoch meines morgenlichen Erlebnisses, nehm ich vorher nichtsahnend das Telefon ab, wo mir meine Mum (die zugleich meine Vermieterin is) mitteilt, das meine Oma sich eine neue Wohnung sucht. (So weit, so gut)
Nun wollte sie mir mitteilen, das die besagte Dame, HEUTE kündigt, und demnach ende April umzieht. (Bis hierhin, alles im grünen Bereich)

“Hat sie denn schon ne neue Wohnung in Aussicht?” (nichtsahnend frage ich, schliesslich wäre es ja schon besser, was zu haben, bevor sie kündigt)
“Naja, darum rufe ich eigentlich an” (oh oh, in meinem Hinterkopf beginnt es zu kräuseln, das ist das untrügliche Gefühl, das sich wie das Ladegeräusch eines externen Blitzes ganz langsam steigert, bis es zur Entladung kommt)
“Ja? Was is denn?” (noch bin ich ganz ruuuuhig, Wuuuusaaaaa)
“Naja, denkst Du, Du findest bis Ende April ne neue Wohnung? Weil, dann könnte Sie in deine Wohnung einziehen”

Lese den ganzen Eintrag »

Jan 21

I hate mondays…

Veröffentlicht von Lyriclova

Kotzen oder nicht kotzen, das ist hier die Frage…
Ich bin mir sicher, Shakespeare ging es damals genauso, nur das er nicht die Schamlosigkeit des Internets nutzen konnte, wie ich es nun tun werde.

Meine Fresse, ich könnte reiern, erbrechen, mir alles nochmal durch den kopf gehen lassen, rückwärts essen oder eine “Magenentleerung entgegen der natürlichen Peristaltik” erleben…

Egal wie ich es umschreibe, mir is immernoch genau gleich schlecht. Ich bin der (geradeso) lebende Beweis dafür das es eine echte Scheissidee ist, sich bis um halb 4 Uhr Montagmorgens Filme reinzuziehen und ne halbe Flasche Vodka und eine 3/4 Flasche 16-jährigen Whiskey reinzuziehen.

Meine Fresse… ich würde ja an dieser Stelle ein WTF-Face ziehen, aber ich befürchte jegliche Veränderung durch Muskelkontraktionen mich unweigerlich zum kübeln bringt. “Bitte nicht füttern, berühren, zum Lachen bringen oder sonstwie mit diesem Subjekt interagieren” so ein dezentes Schild brauch ich, DRINGEND, ich hängs mir um den Hals oder tacker es mir an die Stirn, nur bitte, Gott, Allah, oder Bill Gates, lasst meinen Kater verschwinden…

Nunja, da die drei entweder nich existieren, oder aus komerziellen Gründen kein Gehör mehr für den kleinen Mann haben (wen jetzt was betrifft dürft ihr allein entscheiden) werde ich weiterkämpfen… Den ewigen Kampf gegen den Brechreiz… *g*

Greetz Lyric

Jan 16

Ein guter Tag zum Sterben?

Veröffentlicht von Lyriclova

Ich wache auf, zum dritten Mal diese Nacht, diesmal bin ich nahe genug an meiner Zielzeit dran, dass ich mich nich wieder umdrehe. Mein Kopf pulsiert, als stünde ich 10 cm hinter einem Lovemobile. ich bin krank, ganz offensichtlich… Jede meiner Gliedmassen schmerzt, sogar ohne eine Bewegung zu tun. “Verdammt, du darfst nich kranksein, nich in der zweiten Arbeitswoche” sage ich zu mir selbst. Ich hoffe darauf dass ein guter Cappucino mein Problem lösen wird und setze mich auf.

Das stellt sich ziemlich schnell als Scheissidee heraus, mir wird kotzübel, meine Wahrnemung entspricht einem Binchdrinker, dabei hatte ich seit Tagen keinen Tropfen Alkohol. Ich fasse mir an die Stirn, erschrocken ziehe ich die Hand zurück, ich glühe förmlich. SCHEISSTAG

Das Anziehen ohne umzufallen ist eine echte Herausforderung, doch nach 6 Minuten hab ichs geschafft mich annehmbar anzuziehen. Der Morgentoast erinnert mich bei jeder Kaubewegung schmerzlich daran wies mir geht, vom Schlucken schreib ich jetzt mal gar nich erst. FUCK Wie soll ich so nen Tag aushalten an dem ich mehr oder weniger die ganze Zeit in den Bildschirm glotzen muss?
Nuja frische Luft tut gut und so… Also fasse ich mir ein Herz, packe meinen Rucksack und trete ins Freie. “Warm ist anders” der Gedanke huscht mir durch den Kopf. Mein Auto wurde ausnahmsweise mal vom Frost verschont, und so kann ich mir wenigstens das Eiskratzen, resp. das Enteisen mit der chemischen Keule ersparen.
Motor gestartet, die Klimaanlage heult auf, “AUAAAAA MEIN SCHÄDEL”, genervt drehe ich das vermaledeite Ding ab, und zucke im selben Moment zusammen. Agonoize ballert mit Vollgas durch mein Soundsystem, omg, ich glaub ich hab das halbe Quartier geweckt. Hektisch versuche ich dem Gekreische einhalt zu gebieten, was sich als schwerer als erwartet herausstellt, da mein Player bei Kälte nur sporadisch Eingaben entgegen nimmt.
Ich rolle aus der Ausfahrt und ordne mich im Verkehr ein. “Ich hasse Mitwoch” Pünktlich um halb hab ich meine Kollegin aufgelesen, um sie zur Arbeit zu fahren…

Unterwegs macht sie mir liebenswürdig aber bestimmt klar das es hirnrissig ist in meinem Zustand arbeiten zu gehen. Also, kaum hab ich die Kollegin abgesetzt, wieder ab nach Hause… Da sehe ich eher beiläufig in den Briefkasten, und entdecke einen Stapel Werbung, soweie 2 Mahnungen, eine davon von der Polizei, die mich freundlich dazu auffordert meine Geschwindigkeitsübertretung letzen Monat zu begleichen…

Heute ist n guter Tag zum Sterben…

Lokalisiert von Lyriclova aka. B.t.K.. Ein Mitglied von The Psyconnection Syndicate.