Mein vorläufig letzter Arbeitstag
Veröffentlicht von Lyriclova
Joa es is mal wieder soweit, meine befristete Anstellung nähert sich dem Ende, und ich resümiere die letzten Wochen…
Alles in allem war die Arbeit hier super, das Team, die Lage und nicht zuletzt die Aufgaben die ich zu bewältigen hatte, waren sehr angenehm. Ich wurde von den Mitarbeitern freundlich aufgenommen, und auch der Arbeitsplatz selber war stehts angemessen.
Ich möchte auch hier nochmal meinen Mitarbeitern Dank aussprechen, ich habe es bei euch sehr genossen, das gilt für die zuvorkommende Behandlung am Empfang bis zur Qualitätskontrolle durch den Vorgesetzten…
Wer weiss, villeicht ist meine Bewerbung ja erfolgreich, dann würde ich bald ein festes Mitglied der Generali-Familie werden… Aber die Zukunft steht noch in den Sternen, und bis es soweit ist, wünsche ich euch allen weiterhin Erfolg und viel Spass bei der Arbeit…
Greetz Lyric
Von REM zu RAM
Veröffentlicht von Lyriclova
*morgähn*
Der Weg zur Arbeit ist meistens beschwerlich, aber vorallem in erster Linie nervenzehrend. Aber egal, sobald genügend Motivation vorhanden ist, wird Aufgewacht.
Anschliessed angezogen, gefrühstückt, geduscht und ins Auto gesessen. Wobei ich hier die romantische Stimmung erwähnen möchte die einem wenigstens das Herz wärmt, während man sich den Arsch abfriert.
Ein guter Tag zum Sterben?
Veröffentlicht von Lyriclova
Ich wache auf, zum dritten Mal diese Nacht, diesmal bin ich nahe genug an meiner Zielzeit dran, dass ich mich nich wieder umdrehe. Mein Kopf pulsiert, als stünde ich 10 cm hinter einem Lovemobile. ich bin krank, ganz offensichtlich… Jede meiner Gliedmassen schmerzt, sogar ohne eine Bewegung zu tun. “Verdammt, du darfst nich kranksein, nich in der zweiten Arbeitswoche” sage ich zu mir selbst. Ich hoffe darauf dass ein guter Cappucino mein Problem lösen wird und setze mich auf.
Das stellt sich ziemlich schnell als Scheissidee heraus, mir wird kotzübel, meine Wahrnemung entspricht einem Binchdrinker, dabei hatte ich seit Tagen keinen Tropfen Alkohol. Ich fasse mir an die Stirn, erschrocken ziehe ich die Hand zurück, ich glühe förmlich. SCHEISSTAG
Das Anziehen ohne umzufallen ist eine echte Herausforderung, doch nach 6 Minuten hab ichs geschafft mich annehmbar anzuziehen. Der Morgentoast erinnert mich bei jeder Kaubewegung schmerzlich daran wies mir geht, vom Schlucken schreib ich jetzt mal gar nich erst. FUCK Wie soll ich so nen Tag aushalten an dem ich mehr oder weniger die ganze Zeit in den Bildschirm glotzen muss?
Nuja frische Luft tut gut und so… Also fasse ich mir ein Herz, packe meinen Rucksack und trete ins Freie. “Warm ist anders” der Gedanke huscht mir durch den Kopf. Mein Auto wurde ausnahmsweise mal vom Frost verschont, und so kann ich mir wenigstens das Eiskratzen, resp. das Enteisen mit der chemischen Keule ersparen.
Motor gestartet, die Klimaanlage heult auf, “AUAAAAA MEIN SCHÄDEL”, genervt drehe ich das vermaledeite Ding ab, und zucke im selben Moment zusammen. Agonoize ballert mit Vollgas durch mein Soundsystem, omg, ich glaub ich hab das halbe Quartier geweckt. Hektisch versuche ich dem Gekreische einhalt zu gebieten, was sich als schwerer als erwartet herausstellt, da mein Player bei Kälte nur sporadisch Eingaben entgegen nimmt.
Ich rolle aus der Ausfahrt und ordne mich im Verkehr ein. “Ich hasse Mitwoch” Pünktlich um halb hab ich meine Kollegin aufgelesen, um sie zur Arbeit zu fahren…
Unterwegs macht sie mir liebenswürdig aber bestimmt klar das es hirnrissig ist in meinem Zustand arbeiten zu gehen. Also, kaum hab ich die Kollegin abgesetzt, wieder ab nach Hause… Da sehe ich eher beiläufig in den Briefkasten, und entdecke einen Stapel Werbung, soweie 2 Mahnungen, eine davon von der Polizei, die mich freundlich dazu auffordert meine Geschwindigkeitsübertretung letzen Monat zu begleichen…
Heute ist n guter Tag zum Sterben…